Juli 21 2010

Wenn man keine Zeit hat, muss man es sich nehmen

Die Tage schreiten ins Land, und ich kann nur noch staunen wie schnell. Noch vor kurzer Zeit habe ich es nicht geschafft gegen mein Messi-Dasein anzukämpfen. Die ganze Welt wollte immer mehr von mir und das in einer Zeit, die auch noch so rast.

Jetzt pupse (Verniedlichungs- Form) ich weitgehendst auf diese Welt und suche meinen Rhythmus für meine Arbeit. Obwohl Arbeit dabei der falsche Ausdruck ist. Ich suche meinen Rhythmus für mein Leben. Das Problem für die Welt ist nur, dass mein Rhythmus gaaaaanz langsam ist. Es funktioniert aber. Nur gaaaaanz langsam. Ich werde diesen Weg gehen, und vielleicht komme ich so in Fahrt, dass ich mich mit der Welt wieder versöhnen kann. Das heißt aber auch, dass ich noch viel mehr auf alles, was von außen kommt, pupsen werde.

Damit werde ich wahrscheinlich einer Menge Menschen um mich herum auf den Schlipps treten, auch wenn sie keinen haben. Ämtern und Schuldnern erst recht. “ Viel Welt leidet an viel Verständnislosigkeit.“

Zumindest momentan ist das, meiner bescheidenen Meinung nach, mein Weg. Wie schon geschrieben „vielleicht komme ich so in Fahrt, dass ich mich mit der Welt wieder versöhnen kann.“.

Leider messe ich meine Erfolge fast nur in der funktionalen Welt. Ich schaffe Ordnung, ,wo meine Versicherungs-Policen sind, kann mich demnächst sogar großzügig in meiner Wohnung bewegen und so weiter.

Womit ich noch sehr viele Schwierigkeiten habe, sind meine künstlerischen Ideen, meine Einfälle, von denen ich Tag und Nacht verfolgt werde. Ideen, die wahrscheinlich kaum von Anderen auf dem ersten Blick, beim ersten Hören oder Riechen, verstanden werden.Gehemmt, aber mit 1000 Ideen. Ich muss noch sehr viel an mir arbeiten, bis ich das „raus-rein-Spiel“ wieder beherrsche. Raus aus meinem Kopf und rein in die Welt. Erst wenn ich das wieder im Griff habe, kann ich auch wieder raus aus meinem Kopf und rein ins Leben.

März 18 2010

Die Sonne scheint

Vorbereitungen hin, Vorbereitungen her, heute geht es mir ein wenig besser denn: die Sonne scheint. Wie die meisten Depressiven, bin ich ziemlich Wetter abhängig. Mein Traum war es schon immer, eine nette Finka oä im Süden zu bewohnen. Es ist kein Wunder, das die Selbstmord-Rate in den nordischen Länder viel höher ist als im Süden. Die Sonne, Quell alles Lebens, gibt mir Kraft. Ich, der shon immer Pessimist war, bin, sein werde, werde fast zum Optimisten wenn das Wetter mitspielt. Vielleicht wir die Kur etwas bringen, dass mich ein wenig wach rüttelt. Who knows?

Ab dem 25. bin ich in der Kur. Ob es nun Klappse oder Nirwana sein wird ist offen. Ich lasse mich überraschen, und werde versuchen möglichst viel mitzuteilen, auch wenn das keiner liest. Gelesen wird es von mir, und ich betrachte das Scheiben, über all dem was mich im Banne hat, auch schon als so eine Art Therapie.