Oktober 9 2007

Ich bin verrückt, bekloppt, woanders im Kopf.

Ich bin verrückt, bekloppt, woanders im Kopf. Seit nun mehr acht Wochen bin ich offiziell gaga.Ich habe nie wirklich die Notwendigkeit gesehen mein Innerstes an der Öffentlichkeit zu lassen. Ich denke, also bin ich. Ich bin ich und nicht du. er sie es. Diese “Abkapselung” hat mich schon immer gestützt und mir meine Kraft gegeben. Ich muss nicht immer das wiederholen was ich für richtig empfinde, aber jetzt frisst es mich von innen her auf. Das was ich empfinde, bzw. wie ich etwas empfinde, kann ich nicht zu ausdruck bringen.

Ich schlucke Medikamente, Happypills, mothers (fathers) little helpers. Aber mein Körper scheint sich daran zu gewöhnen, und mein Geist findet Wege um die Wirkung zu umgehen. Eine weile hatte ich das Gefühl alles wird besser, wird wieder gut, doch Pustekuchen. Ich fühle ich schlimmer, verwirrter, kaputter als vorher. Vorher war ich nur bekloppt, und wußte es nicht. Jetzt bin ich es immer noch, weis es aber zusätzlich.

Manchmal wirke ich für die Außenwelt ganz Normal. Ich agiere und reagiere so wie man es von mit erwartet. Aber auch das ich nur Fassade. Ich war schon immer ein recht guter Schauspieler, besonders wenn es um mich und meine Belange ging. Ich bin eh davon überzeugt, dass es fast keine Menschen gibt, die wirklich von Grund auf ehrlich mit ihrem Leben und Ansehen umgehen. Besonders nicht wenn es die Gesellschaft, ob Massen oder Individuen, angeht. Sich wirklich verwirklichende Menschen werden entweder für skrupellose Egoisten gehalten, oder für daneben, verrückt, weltfremd.

Manch Musiker, der jede Note empfinden, in der Musik lebt und oft als begnadet angesehen wird, weis nicht wie man Rechnungen bezahlt oder seine Schuhe zumachen kann. Physiker, die sich in der Welt der Quarks, Quanten und all son zeug, bewegen und sich Wohlfühlen, müssen von ihren Frauen vom Institut abgeholt werden, weil sie sonst nicht nachhause finden (habe ich alles schon erlebt – also ich nicht, andere, aber ich habe es gesehen. War dabei.). Entweder schaffen es diese Menschen, dass man sie als Genies ansieht, oder sie kommen ins Heim.

August 22 2007

Schade dass ich so brav bin.

Vor einigen Tagen, las ich in der WAZ (Westdeutsche Allgemeine Zeitung), dass viele junge Menschen sich durch ihre Offenheit, gerade im Internet, auch zum Teil ihre Zukunft verbauen können. Alkohol-Exzesse, nackt im Stadt-Park oder Ähnliches. Immer mehr Personal-Chefs checken Bewerber im Netz ab. You Tube, Clipfish, My Video und auch Blogs tauchen aus den Tiefen des www’s auf und werfen ein sehr schlechtes Bild auf so manch’ einer.
Mir kann das nicht passieren. Ich suche nicht so bald eine Stelle, muß mich nirgend wo wirklich rechtfertigen. Ich bin Selbständig, ich bin Künstler und ich bin mit 54 für die Deutsche Industrie eh zu alt.
Schade. Schade, schade schade. Ich trinke so gut wie keinen Alkohol und bin ansonsten ein recht ruhiger Mensch. Nackt im Stadtpark traue ich mir schon zu, aber warum. Ich will doch niemanden erschrecken. Genau das ist es. Ich will nicht erschrecken, ich will mich nicht besaufen. Ich will nur meine Ruhe. Aber ich könnte wenn ich wollte. Eigentlich gut zu wissen.

August 11 2007

Zusammenführung

01.01.2007 – 12:19:19

Frohes neues Jahr, wünsche ich allen. 2007. Wieder und wieder dreht sich das Jahres-Karussell. Jedes Jahr hoffe ich, dass es besser werden möge. Im Grunde genommen geht es mir, im Vergleich zu vielen Menschen auf dieser Welt, recht gut. Nur in meinem Universum stimmen die Verhältnisse nicht. Ich rutsche immer weiter in den Schulden – ich verdiene einfach nicht genug für meine Ausgaben, und wenn ich mal anfange zu sparen, kommt irgend eine Scheiße dazwischen – , meine Gesundheit lässt zu wünschen übrig – ich habe nicht die Ruhe, Zeit oder, s.O., nicht das Geld um mich richtig zu pflegen.- , und überhaupt ziehen ständig dunkle Wolken über mein Leben. So ist das halt wenn man, wie ich, Profi-Pessimist ist. Nicht jammern und picheln, sonder Hammern und sicheln, doch mein Hammerstiel ist angeknackst und meine Sichel stumpf.
Trotzdem habe ich immer wieder zum Jahresanfang das Gefühl – es geht aufwärts -. Immer wieder aufstehen und immer wieder sagen es geht doch.
Ich bin und bleibe wahrscheinlich ein Chaot. Ich versuche in Bewegung zu bleiben, auch wenn etwas in mir sagt – leg dich lieber hin -, aber es gibt noch soviel zu tun und zu erleben.
Ich wünsche alle Menschen, wie schon oben gesagt, ein gutes, ein schönes, ein glückliches neues Jahr! Nehmt mich als negatives Beispiel und macht es besser.
Es könnte natürlich auch sein, dass es mir in diesem Jahr doch noch endlich gelingt aus meinem Loch zu klettern, dann nehmt mich als positiven Beispiel. Ach macht doch was ihr wollt!

10.11.2006 – 17:22:05

Und schonwieder muss ich meckern. Die Sonne schien, der Tag war mein Freund und das konnte mein Bremszylinder überhaupt nicht ab. Fast 300 Eier hat der Spass meines Zylinders gekostet. Ich bin immer pleite und darüber hinaus auch noch recht hoch verschuldet. Ich versuche hin und wieder einen Finanzplan auf die Beine zu stellen und dann das. Na ja, es gibt millionen von Menschen die es noch schwerer haben als mich, aber es nervt trotzden gewaltig. Im grunde meines Herzens bin ich eigentlich ein fröhlicher Mensch, doch es schwindet immer mehr.

07.11.2006 – 18:35:33

Schon alleine das Schreiben meines gestrigen Textes hat mit einen Schub gegeben. Die Kreativität ist ein wankelmutiges Wesen. Es ist zumindest im Augenblick irgendwo auf Wanderschaft. Ich habe eine Kerze in meinem Fenster gestellt, und hoffe das sie den weg Heim findet um mich wieder zu erleuchten. Bis dahin werde ich mich mit normales Denken beschäftigen, obwohl???

06.11.2006 – 17:01:40

Heute habe ich auf der Probe festgestellt, dass ich überhaupt nicht mehr komisch denken kann. Na ja, ich denke schon komisch im Vergleich zu den meisten Menschen. Aber das meine ich nicht. Kreativ denken, komische verstehen, etwas sinnlich erfassen und es komödiantisch wiedergeben.

22.06.2006 – 10:15:36

Ich rauche seit 53 Tage nicht mehr, und leide immer noch fast so stark wie am Anfang meines neuen Lebens. Ich hoffe immer darauf, dass ich mich plötzlich feststelle, das ich mich frage: “Warum hast du so daran gehangen?”. Passiert aber noch nicht. Weltmeisterschaft gucken, mit Freunden und oder Familie ist schon schön, aber wenn alle jubeln, trinken und rauchen fühle ich mich schon ein wenig daneben. Jubeln – Ok, Trinken tue ich seit 19 Jahren nicht mehr und Rauchen ist jetzt auch weg. Jetzt wird richtig gejammert:
Ich bin alt, klein, dick, trinke und rauche nicht, bin ständig pleite, ja sogar verschuldet, habe eine menge Krankheiten und und und bin auch noch Pessimist.
Ist der Sommer nicht schön? Ansonsten geht’s mir gut.

Februar 4 2007

Und wie

Es ist Sonntag früh um 12:00 und ich bin schonwieder wach. Die Nacht fängt bei mir immer irgendwie sehr spät an. Ich darf fast täglich auf der Bühne stehen, und für gute Laune sorgen, aber das geht auch an die Substanz. Ganz besonders, wenn es ein Publikum ist, das, zumindest zum großen Teil, lieber nicht gekommen wäre. Natürlich gibt es an solchen Abenden auch viele nette Menschen, die mir aber dann leid tun wenn die Stimmung insgesamt mittelmäßig bliebt. Aber ein zu rolliges Publikum ist natürlich auch scheiß anstrengend. Wat solls? Ich bin schon wieder wach und warte auf die nächste Vorstellung.

Juli 21 2005

Keine blasse Ahnung

Ich habe keine blasse Ahnung davon, was ich hier demnächst schreiben werde. Ich weis nicht ob es jemand liesst oder ob ich es durchhalte. Es wird noch eines an Forschung in anderen Blogs nötig sein, bis ich den, für mich optimalen Dreh bzw. Feeling raus habe, aber ich bin frohgemüth und harre die Dinger die da jetzt kommen.:D