Ist mir doch egal

Ich schaffe es einfach nicht einen Trennstrich zwischen meiner Arbeit und meinem Leben zu ziehen. Erst recht nicht in Blogs. Oft schreibe ich nichts, weil ich das Gefühl habe, soviel anderes zu tun zu haben. Wenn mir politisch, gesellschaftlich, kulturell oder oder oder auf dem Keks geht, kann es vorkommen, dass ich es gerne in meinem Blog kommentieren würde. Dann denke ich wieder: dazu müsste ich einen ganz speziellen Blog einrichten wo Menschen nur nachlesen können, was mir da so auf dem Keks geht. So bin ich aber nicht gestrickt.


Dasselbe gilt auch für Twitter. Meine Tweets haben nicht ständig irgendeine für die Allgemeinheit wichtige Wahrheit oder festigen und brüllen meine Sichtweise dieser Welt dar. Es kommt wie es kommt. Einerseits ist das gut für mich, denn dann bleibt alles was ich schreibe bei mir. Sowas wie ein Tagebuch, weil es sonst niemand liest. Andererseits liest auch niemand etwas über meiner Meinung, wenn es denn mal auch allgemein gültig sein sollte.

Ist mir auch egal. Ich werder weiter das schreiben, was mir in den Sinn kommt, und schließe hiermit mein Selbstzweifel ab. Ob ich nun etwas zum göttlichen Prinzip, zur politischen Weltlage schreibe, oder ob ich darüber berichte, dass mir die Seife beim Hände waschen hinter der Spüle geflutscht ist, ich lasse es einfach laufen.

 

Die Liebe sei mit euch, genauso wie die innere Zufriedenheit.

Trist

Es ist trist. Es ist trostlos. Warum schreibe ich immer wieder mal in diesem Blog? Warum gestalte ich Internet-Seiten? Wenn ich meine besucher Statistiken anschaue, stelle ich fest, daß es nicht allzuvielen Menschen interessiert was ich hier treibe. Auch wenn ich es als Selbstfindung mache, wäre es interesant zu wissen, ob überhaupt jemand anderes das hier ließt. Wahrscheinlich ist nicht nur mein Leben trist sondern auch das was ich schreibe. Ich will und kann vieles auf der Welt nicht ändern, und einmischen, auf diesem Weg, ist auch nicht immer mein Ding. Täglich lese ich die Zeitung, schaue Nachrichten etc.. Meistens denke ich mir mein Teil und manchmal denke ich darüber nach irgendetwas von dem Schmertz die ich als Mensch beim lesen oder höhren der Nachrichten erfahre, weiter zu geben. Doch es liest eh keiner. Im Grunde genommen müßte das mir alles scheiß egal sein. Einfach alles von der Seele schreiben. Aber manchmal sehne ich mich nach einem „jau“ oder „Blödmann“  als kommentar, nur um zu wissen ob ich alleine bin oder nicht in diese weite Web Welt.