Honorar-Regelung – Da kriegt man ja Angst

Ich bin leider oder zum Glück auf der Patienten-Seite, bei dem Honorar-Dilemma. Wenn ich zum Doc gehe, möchte ich gerne so behandelt werden wie es mir zukommen muß. Die Summen die ich für meine Krankenversicherung hinlegen muß, sind horrend, und ich erwarte dafür, das die KV all das was ich nötig habe um gesund zu werden oder bleiben bezahlt.

Es wird immer wieder über die fehlende Zeit der Ärzte gesprochen. Ein wichtiger Teil einer Behandlung ist für mich auch die verständnissvolle Zuwendung meines Arztes. Ich, und ich stehe mit dieser Ansicht nicht alleine da, will das der Doc meine Wehwehchen ernst nimmt. Ich will geholfen werden so gut es geht. Rein-Pille-Raus ist nicht gerade das Menschlichste. Ein kranker Körper muß auch wissen das es sich lohnt zu gesunden.

Wenn mein Doc sich einen Mercedes leisten kann, nachdem er mich so gut es geht behandelt hat stört mich nicht die Bohne. Gut, verantwortungsvolle Arbeit soll auch entsprechend belohnt werden. Er macht es ja auch nicht nur für mich (davon könnte er nicht leben), sondern für unmengen an Patienten, die alle sein bestes wollen. Ich weis wie voll Praxen sind, und ich weis auch wie lange mein Doc Täglich arbeite muß für ein Fahrzeug, das ihm sicher und bequem nach einen harten, ermüdenden Tag heim bringt, wo er genau so ein Mensch ist wie Ich.

Ein Banker nimmt meine Ersparnisse, beauftragt seine Angestellten es zu zählen und mehren, und kasssiert dafür Summen die mich krank machen (muß ich wieder zum Doc.) Zum Teil werden diese Summen mit der Verantwortung die so schwer auf seine Schultern liegt begründet. Baut er aber Mist, erhält er auch noch eine Abfindung die genug wäre für alle in meinen Stadtteil zum leben, damit er sich nicht so seelisch quält. Wenn ich in meinen Job Kacke baue, werde ich entlassen und kann mir ein super Leben mit Hartz (oder Harz??) machen. Na gut, das ist ein wenig einfach dargestellt, aber es wird in der Öffentlichkeit nicht anders bei Ärzten (oder auch Lehrer(innen) gemacht. Wer gut und vor allen auch viel und verantwortungsvoll für die Menschen arbeitet, sollte auch entsprechend honoriert werden. Doch leidersieht in viele Berufen die Realität anders aus.

Ich bin ein Mensch. Ich bin zerbrechlich. Ich will nicht durch eine gesundheits Maschinerie gewalzt werden wenn ich Streicheleinheiten brauche. Gesundheits-Reformen – da kriegt man ja Angst.

Kur?

Heute war ich wiedermal bei meinen Psychaiter, und er kann, wie immer, nicht viel mit mir anfangen. Er fragt dieselben Fragen, und ich gebe die selben Antworten. Wir, bzw. ich komme einfach nicht mit meinen Problemen weiter. Die ganze Welt will mir was und das was ich will, will die Welt nicht. Zumindest kommt es mir so vor. Mein Kopf steckt voller Ideen, doch ich bekomme sie nicht raus. Wenn ich mal versuche meine Gedanken zu vermitteln versteht keiner was ich wirklich will. Meine Gedanken, meine Pläne, meine Ideen sind für die meisten Menschen die ich kenne, zu anarchisch, zu wirr. Ich weis was ich meine und will. Ich kann es nur sehr schwierig anderen klar machen. Jetzt hat mein Psychiater vorgeschlagen eine Kur zu machen. Drei bis vier Wochen in der Knüste sollen helfen. Na ja! Ich glaube es nur nicht. Vielleich kurzfristig aber nicht auf dauer.

Was heißt denn oldcrazy

Es ist einfach eine Tatsache, das ich für ein großteil der Gesellschaft als alt gelte. Nicht für mich oder für leute die die Realität des Lebens bewußt sind, aber für die die so waren wie ich einst war. Leider fühle ich mich diesen Leuten näher als die meisten Leute in meinem Alter.
Crazy, weil ich aufgehört habe mir selbst die Frage zu stellen, ob ich, in anbetracht meiner Erfahrungen, die wiederum etwas mit dem Alter zu tun haben, also ob ich verrückt werde. Ich bin es schon lange, und das ist gut so!

Nach dem Geierabend ist vor dem Geierabend

Rund 17.000 Zuchauer beim Geierabend 2009 – Weiter geht´s mit dem Geierabend-Open-Air vom Freitag, dem 19. bis Sonntag dem 21. Juni

praesi3Rund 17.000 Zuschauer sahen den Ruhrpott-Karneval Geierabend 2009 in Dortmund. Zur Abschluss Vorstellung am Veilchendienstag wurde diesmal der Antiorden “Pannekopp des Jahres” für ganz besondere Verdienste um das Ruhrgebiet verliehen. Mit großer Mehrheit entschied das Publikum zu Gunsten des Dortmunder SPD-Chefs Franz-Josef Drabig. Bilder von der Verleihung des 25 kg schweren Ordens finden sich in der Galerie. Wir bedanken uns ganz herzlichen bei allen die auch in der 18. Session wieder hemmungslos mitgegeiert haben und freuen uns schon jetzt auf die Fortsetzung beim Sommer-Open-Air im Biergarten “Tante Amanda” vom Freitag, dem 19. bis Sonntag, dem 21. Juni.