Juli 8 2009

Ist mir doch egal

Ich schaffe es einfach nicht einen Trennstrich zwischen meiner Arbeit und meinem Leben zu ziehen. Erst recht nicht in Blogs. Oft schreibe ich nichts, weil ich das Gefühl habe, soviel anderes zu tun zu haben. Wenn mir politisch, gesellschaftlich, kulturell oder oder oder auf dem Keks geht, kann es vorkommen, dass ich es gerne in meinem Blog kommentieren würde. Dann denke ich wieder: dazu müsste ich einen ganz speziellen Blog einrichten wo Menschen nur nachlesen können, was mir da so auf dem Keks geht. So bin ich aber nicht gestrickt.


Dasselbe gilt auch für Twitter. Meine Tweets haben nicht ständig irgendeine für die Allgemeinheit wichtige Wahrheit oder festigen und brüllen meine Sichtweise dieser Welt dar. Es kommt wie es kommt. Einerseits ist das gut für mich, denn dann bleibt alles was ich schreibe bei mir. Sowas wie ein Tagebuch, weil es sonst niemand liest. Andererseits liest auch niemand etwas über meiner Meinung, wenn es denn mal auch allgemein gültig sein sollte.

Ist mir auch egal. Ich werder weiter das schreiben, was mir in den Sinn kommt, und schließe hiermit mein Selbstzweifel ab. Ob ich nun etwas zum göttlichen Prinzip, zur politischen Weltlage schreibe, oder ob ich darüber berichte, dass mir die Seife beim Hände waschen hinter der Spüle geflutscht ist, ich lasse es einfach laufen.

 

Die Liebe sei mit euch, genauso wie die innere Zufriedenheit.

Juli 4 2009

Trist

Es ist trist. Es ist trostlos. Warum schreibe ich immer wieder mal in diesem Blog? Warum gestalte ich Internet-Seiten? Wenn ich meine besucher Statistiken anschaue, stelle ich fest, daß es nicht allzuvielen Menschen interessiert was ich hier treibe. Auch wenn ich es als Selbstfindung mache, wäre es interesant zu wissen, ob überhaupt jemand anderes das hier ließt. Wahrscheinlich ist nicht nur mein Leben trist sondern auch das was ich schreibe. Ich will und kann vieles auf der Welt nicht ändern, und einmischen, auf diesem Weg, ist auch nicht immer mein Ding. Täglich lese ich die Zeitung, schaue Nachrichten etc.. Meistens denke ich mir mein Teil und manchmal denke ich darüber nach irgendetwas von dem Schmertz die ich als Mensch beim lesen oder höhren der Nachrichten erfahre, weiter zu geben. Doch es liest eh keiner. Im Grunde genommen müßte das mir alles scheiß egal sein. Einfach alles von der Seele schreiben. Aber manchmal sehne ich mich nach einem „jau“ oder „Blödmann“  als kommentar, nur um zu wissen ob ich alleine bin oder nicht in diese weite Web Welt.

Mai 20 2009

Twitter?

Ich habe mich bei twitter angemeldet, und bin so beschränkt, dass ich noch nicht so genau heraus gefunden habe wozu ich es gebrauchen kann. Noch habe ich keine deutschen Beiträge gefunden. Ich bin zwar Kanadier, wohne, bzw. lebe in Deutschland. Falls in Deutschland auch getwittert wird, laßt es mich doch wissen. Was kümmern mich Veranstaltungen und lokale Neuigkeiten in Vermont? Obwohl, ich würde mich auch mit Menschen aus Vermont oder sonstwo auf der welt unterhalten, wenn es was zu unterhalten gäbe. Nur weil es in Deutschland auch getrieben wird, heißt das nicht, dass ich jemanden finde, der etwas zu sagen hat, daß mich interresieren würde. Es ist nur die reine Neugier. In wie weit wird in Deutschland getwittert?

Mai 15 2009

Ich will auch eine Staats-Bürgschaft

Alle Firmen, Banken etc. rennen hinter Staats-Bürgschaften her. Das heißt doch, dass sie gerne Kredite hätten, aber nicht, nach Meinung der Kredit-Geber, Kreditwürdig sind. Sie könnten den Kredit tilgen aber können es nicht belegen.

Will ich auch. Als Außereuropäischer-Ausländer, schon 56 bin und selbstständiger Musiker und Schauspieler bin, bekomme ich auch keinen Kredit. Ich könnte es aber tilgen. Behaupte ich erst mal so. Ich bin über beide Ohren verschuldet. Verschiedene Institute und auch privat Leute sitzen mir ständig im Nacken, und alle wollen einen Anteil an meinen bescheidenen Verdienst. Mit dem was ich verdiene würde ich glänzend auskommen, wenn da nicht all die Altlasten währen aus meiner Aufbauphase. Im Grunde genommen, müsste ich jemanden finden, der mir eine Umschuldung ermöglicht. Eine Summe, klare Raten in eine übersehbare Zeit, aber niemand traut mir. Also brauche ich eine Staatsbürgschaft.

Eine Firma, ein Konzern, eine Bank. Alles wird herunter gewirtschaftet und dann bauen sie, gelinde gesagt Scheiße, und dann wollen und kriegen sie auch noch Kredite mit einer Staats-Bürgschaft. Ich habe nichts Böses getan, niemanden ausgenommen oder betuppt, aber nichts desto Trotz bekomme ich kein Geld. Muss ich erst andere Menschen mit reißen in meinen Ruin? Will ich nicht. Nur eine kleine Staats-Bürgschaft.