Oktober 30 2018

Kurzurlaub

 

HitzewellenTag für Tag

knallig warm

so wie ich’s mag.

Ich fahre zum Meer

das kann nur gut sein.

Meeres-rauschen

und Sonnenschein.

 

Doch angekommen

o welch Schreck

Sturmböen böen

Himmel bedeckt.

Ein Zwischentief

Ausgerechnet jetzt.

ich werde ihm trotzen

bis zuletzt.

 

Warm eingepackt

Sitz ich am Strand

windgeschützt

durch eine Wand.

Gegen die Sonne

nutze ich keine Crem‘

denn unser Mutterstern

wird hier kaum gesehn‘

 

Sturm gepeitscht

rebelliert das Meer

neoprenierte Surfer

fliegen umher.

Gezogen von Drachen

den bunten, den grellen,

genießen das Leben

auf tosenden Wellen.

 

Na gut, denk ich,

es soll nicht so sein.

Ich plane schon

und will wieder heim.

Doch ich vermute

sobald dies geschieht

die Wolken vergehen

und man die Sonne wiedersieht.

 

Ich bin überzeugt

dass bei all dem Getöse

Natur ist Natur

und nicht auf mich böse.

Ich muss es so glauben

denn ansonsten, oh-Schreck,

führe ich nicht zur Erholung

aus meinem Garten weg

 

Das Leben das Wetter

es muss einfach fließen

wer Schlechtes kennt

kann nur Gutes genießen.

Doch jetzt werd‘ ich moralisch

schreib über Glück und Pein

deshalb packe ich flink

meine Schreiberei ein.



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Veröffentlicht30. Oktober 2018 von rhm in Kategorie "Gedicht", "kultur", "Poem