März 11 2009

Honorar-Regelung – Da kriegt man ja Angst

 

Ich bin leider oder zum Glück auf der Patienten-Seite, bei dem Honorar-Dilemma. Wenn ich zum Doc gehe, möchte ich gerne so behandelt werden wie es mir zukommen muß. Die Summen die ich für meine Krankenversicherung hinlegen muß, sind horrend, und ich erwarte dafür, das die KV all das was ich nötig habe um gesund zu werden oder bleiben bezahlt.

Es wird immer wieder über die fehlende Zeit der Ärzte gesprochen. Ein wichtiger Teil einer Behandlung ist für mich auch die verständnissvolle Zuwendung meines Arztes. Ich, und ich stehe mit dieser Ansicht nicht alleine da, will das der Doc meine Wehwehchen ernst nimmt. Ich will geholfen werden so gut es geht. Rein-Pille-Raus ist nicht gerade das Menschlichste. Ein kranker Körper muß auch wissen das es sich lohnt zu gesunden.

Wenn mein Doc sich einen Mercedes leisten kann, nachdem er mich so gut es geht behandelt hat stört mich nicht die Bohne. Gut, verantwortungsvolle Arbeit soll auch entsprechend belohnt werden. Er macht es ja auch nicht nur für mich (davon könnte er nicht leben), sondern für unmengen an Patienten, die alle sein bestes wollen. Ich weis wie voll Praxen sind, und ich weis auch wie lange mein Doc Täglich arbeite muß für ein Fahrzeug, das ihm sicher und bequem nach einen harten, ermüdenden Tag heim bringt, wo er genau so ein Mensch ist wie Ich.

Ein Banker nimmt meine Ersparnisse, beauftragt seine Angestellten es zu zählen und mehren, und kasssiert dafür Summen die mich krank machen (muß ich wieder zum Doc.) Zum Teil werden diese Summen mit der Verantwortung die so schwer auf seine Schultern liegt begründet. Baut er aber Mist, erhält er auch noch eine Abfindung die genug wäre für alle in meinen Stadtteil zum leben, damit er sich nicht so seelisch quält. Wenn ich in meinen Job Kacke baue, werde ich entlassen und kann mir ein super Leben mit Hartz (oder Harz??) machen. Na gut, das ist ein wenig einfach dargestellt, aber es wird in der Öffentlichkeit nicht anders bei Ärzten (oder auch Lehrer(innen) gemacht. Wer gut und vor allen auch viel und verantwortungsvoll für die Menschen arbeitet, sollte auch entsprechend honoriert werden. Doch leidersieht in viele Berufen die Realität anders aus.

Ich bin ein Mensch. Ich bin zerbrechlich. Ich will nicht durch eine gesundheits Maschinerie gewalzt werden wenn ich Streicheleinheiten brauche. Gesundheits-Reformen – da kriegt man ja Angst.

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Mai 15 2009

Ich will auch eine Staats-Bürgschaft

Alle Firmen, Banken etc. rennen hinter Staats-Bürgschaften her. Das heißt doch, dass sie gerne Kredite hätten, aber nicht, nach Meinung der Kredit-Geber, Kreditwürdig sind. Sie könnten den Kredit tilgen aber können es nicht belegen.

Will ich auch. Als Außereuropäischer-Ausländer, schon 56 bin und selbstständiger Musiker und Schauspieler bin, bekomme ich auch keinen Kredit. Ich könnte es aber tilgen. Behaupte ich erst mal so. Ich bin über beide Ohren verschuldet. Verschiedene Institute und auch privat Leute sitzen mir ständig im Nacken, und alle wollen einen Anteil an meinen bescheidenen Verdienst. Mit dem was ich verdiene würde ich glänzend auskommen, wenn da nicht all die Altlasten währen aus meiner Aufbauphase. Im Grunde genommen, müsste ich jemanden finden, der mir eine Umschuldung ermöglicht. Eine Summe, klare Raten in eine übersehbare Zeit, aber niemand traut mir. Also brauche ich eine Staatsbürgschaft.

Eine Firma, ein Konzern, eine Bank. Alles wird herunter gewirtschaftet und dann bauen sie, gelinde gesagt Scheiße, und dann wollen und kriegen sie auch noch Kredite mit einer Staats-Bürgschaft. Ich habe nichts Böses getan, niemanden ausgenommen oder betuppt, aber nichts desto Trotz bekomme ich kein Geld. Muss ich erst andere Menschen mit reißen in meinen Ruin? Will ich nicht. Nur eine kleine Staats-Bürgschaft.

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Juli 4 2009

Trist

Es ist trist. Es ist trostlos. Warum schreibe ich immer wieder mal in diesem Blog? Warum gestalte ich Internet-Seiten? Wenn ich meine besucher Statistiken anschaue, stelle ich fest, daß es nicht allzuvielen Menschen interessiert was ich hier treibe. Auch wenn ich es als Selbstfindung mache, wäre es interesant zu wissen, ob überhaupt jemand anderes das hier ließt. Wahrscheinlich ist nicht nur mein Leben trist sondern auch das was ich schreibe. Ich will und kann vieles auf der Welt nicht ändern, und einmischen, auf diesem Weg, ist auch nicht immer mein Ding. Täglich lese ich die Zeitung, schaue Nachrichten etc.. Meistens denke ich mir mein Teil und manchmal denke ich darüber nach irgendetwas von dem Schmertz die ich als Mensch beim lesen oder höhren der Nachrichten erfahre, weiter zu geben. Doch es liest eh keiner. Im Grunde genommen müßte das mir alles scheiß egal sein. Einfach alles von der Seele schreiben. Aber manchmal sehne ich mich nach einem „jau“ oder „Blödmann“  als kommentar, nur um zu wissen ob ich alleine bin oder nicht in diese weite Web Welt.

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Mai 20 2009

Twitter?

Ich habe mich bei twitter angemeldet, und bin so beschränkt, dass ich noch nicht so genau heraus gefunden habe wozu ich es gebrauchen kann. Noch habe ich keine deutschen Beiträge gefunden. Ich bin zwar Kanadier, wohne, bzw. lebe in Deutschland. Falls in Deutschland auch getwittert wird, laßt es mich doch wissen. Was kümmern mich Veranstaltungen und lokale Neuigkeiten in Vermont? Obwohl, ich würde mich auch mit Menschen aus Vermont oder sonstwo auf der welt unterhalten, wenn es was zu unterhalten gäbe. Nur weil es in Deutschland auch getrieben wird, heißt das nicht, dass ich jemanden finde, der etwas zu sagen hat, daß mich interresieren würde. Es ist nur die reine Neugier. In wie weit wird in Deutschland getwittert?

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