August 22

Schade dass ich so brav bin.

Vor einigen Tagen, las ich in der WAZ (Westdeutsche Allgemeine Zeitung), dass viele junge Menschen sich durch ihre Offenheit, gerade im Internet, auch zum Teil ihre Zukunft verbauen können. Alkohol-Exzesse, nackt im Stadt-Park oder Ähnliches. Immer mehr Personal-Chefs checken Bewerber im Netz ab. You Tube, Clipfish, My Video und auch Blogs tauchen aus den Tiefen des www’s auf und werfen ein sehr schlechtes Bild auf so manch‘ einer.
Mir kann das nicht passieren. Ich suche nicht so bald eine Stelle, muß mich nirgend wo wirklich rechtfertigen. Ich bin Selbständig, ich bin Künstler und ich bin mit 54 für die Deutsche Industrie eh zu alt.
Schade. Schade, schade schade. Ich trinke so gut wie keinen Alkohol und bin ansonsten ein recht ruhiger Mensch. Nackt im Stadtpark traue ich mir schon zu, aber warum. Ich will doch niemanden erschrecken. Genau das ist es. Ich will nicht erschrecken, ich will mich nicht besaufen. Ich will nur meine Ruhe. Aber ich könnte wenn ich wollte. Eigentlich gut zu wissen.

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Juli 8

Ist mir doch egal

Ich schaffe es einfach nicht einen Trennstrich zwischen meiner Arbeit und meinem Leben zu ziehen. Erst recht nicht in Blogs. Oft schreibe ich nichts, weil ich das Gefühl habe, soviel anderes zu tun zu haben. Wenn mir politisch, gesellschaftlich, kulturell oder oder oder auf dem Keks geht, kann es vorkommen, dass ich es gerne in meinem Blog kommentieren würde. Dann denke ich wieder: dazu müsste ich einen ganz speziellen Blog einrichten wo Menschen nur nachlesen können, was mir da so auf dem Keks geht. So bin ich aber nicht gestrickt.


Dasselbe gilt auch für Twitter. Meine Tweets haben nicht ständig irgendeine für die Allgemeinheit wichtige Wahrheit oder festigen und brüllen meine Sichtweise dieser Welt dar. Es kommt wie es kommt. Einerseits ist das gut für mich, denn dann bleibt alles was ich schreibe bei mir. Sowas wie ein Tagebuch, weil es sonst niemand liest. Andererseits liest auch niemand etwas über meiner Meinung, wenn es denn mal auch allgemein gültig sein sollte.

Ist mir auch egal. Ich werder weiter das schreiben, was mir in den Sinn kommt, und schließe hiermit mein Selbstzweifel ab. Ob ich nun etwas zum göttlichen Prinzip, zur politischen Weltlage schreibe, oder ob ich darüber berichte, dass mir die Seife beim Hände waschen hinter der Spüle geflutscht ist, ich lasse es einfach laufen.


Die Liebe sei mit euch, genauso wie die innere Zufriedenheit.

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März 9

Was heißt denn oldcrazy

Es ist einfach eine Tatsache, das ich für ein großteil der Gesellschaft als alt gelte. Nicht für mich oder für leute die die Realität des Lebens bewußt sind, aber für die die so waren wie ich einst war. Leider fühle ich mich diesen Leuten näher als die meisten Leute in meinem Alter.
Crazy, weil ich aufgehört habe mir selbst die Frage zu stellen, ob ich, in anbetracht meiner Erfahrungen, die wiederum etwas mit dem Alter zu tun haben, also ob ich verrückt werde. Ich bin es schon lange, und das ist gut so!

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